Letzte Woche sind wir beim “Samstagsseminar” über die Grenze nach Schweden fahren um in Kiruna das Eis Hotel zu bestaunen. In Kiruna wird jedes Jahr für den langen Winter ein Eishotel errichtet. Dann kommen Künstler aus aller Welt und verewigen sich mit atemberaubenden Skulpturen und Schliffen ins Eis – zumindest für eine Saison. Kiruna liegt in Gegensatz zu Evenskjer nicht nur sehr nördlich sondern auch sehr kontinental. Dem zufolge ist es dort lange sehr kalt. Wir sind hier bei sau-schlechtem Wetter losgefahren. Es hat geregnet, Unmassen an Schnee sind geschmolzen und hat gestürmt. Nach 2 Stunden ins Landesinnere gen Schweden schien dann aber die Sonne und es lag genial viel Schnee. Überall und alles weiß. Ab und zu Rentiere, die erhaben inmitten der weißen Welt.
Nach 4 Stunden beim Eishotel fielen zuerst die vielen Touristen aus allen möglichen Ländern auf. Außerdem war dort grade eine Hochzeit und die Gäste standen mit feierlicher Kleidung im Schnee herum. Die Frauen mit kurzen Kleidern und Feinstrumpfhosen – bei minus Graden.
Das relative große Hotel ist echt abgefahren. Ein ganzes Gebäude nur aus Eis und Schnee und nichts hat gefehlt. Rezeption, Foyer, eine Bar, fantastische Zimmer und sogar eine Kirche. Es gibt einfache ausgestattete Zimmer aber auch eine ganze Reihe “Art Suites”, die von einzelnen Künstlern detailliert und imposant ausgearbeitet wurden. Jedes mal wenn man ein neues solches Zimmer betreten hat, blieb einem der Atem kurz weg und man staunte jedesmal neu…
Aber seht selbst! Die Betten durch die Felle wirklich ganz weiß und die Eismöbel auch nicht die unbequemste – nur unglaublich kalt. Im Hotel herrscht eine Temperatur von -5° und nach einer Weile fängt man einfach an zu frieren. Deshalb übernachten die meisten Gäste wahrscheinlich auch nur eine Nacht. Und dann können sie sagen: “Ich hab mal in einem Eishotel übernachtet.” Aber auch ganz ohne Übernachtung bin ich hin und weg, das war echt klasse!







